LSI sucht kontinuierlich nach innovativen und ökologisch nachhaltigen, auf soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Lösungen. Während der vergangenen Jahre waren wir an einer Vielzahl F&E Projekten beteiligt, die zum Ziel hatten, bestehende Verfahren zu verbessern oder neue Verfahren für die Restaurierung belasteter Gewässer zu entwickeln.
Unser Team ist an weltweit agierenden wissenschaftlichen Foren beteiligt, inklusive der Arbeitsgruppe zur Seenrestaurierung der Limnologischen Gesellschaft (SIL). Wir begutachten regelmäßig wissenschaftliche Publikationen im Bereich der aquatischen Ökologie und Restauration und nehmen regelmäßig an internationalen Konferenzen teil. Viele unserer gewonnenen Erkenntnisse sind in die wissenschaftlich begutachtete Forschungsliteratur eingegangen.
Im Folgenden finden Sie kurze Beschreibungen über einige unserer Kernprojekte.
LSI arbeitet mit der Universität Wageningen in den Niederlanden und der Süddänischen Universität an einem Projekt zur Bewertung neuer P-Bindemittel.
In der jüngeren Vergangenheit hat sich in diesem Bereich viel getan. Eine Reihe neuer Produkte wird bald auf den Markt kommen.
Es ist sehr wichtig, dass diese Produkte zuvor strengen Tests unterzogen werden. Sie müssen nicht nur ihre Wirksamkeit, sondern auch die sichere Handhabung beweisen. Gemeinsam mit Forschern der beiden Universitäten wird LSI in den kommenden Monaten insgesamt acht neue Produkte von drei verschiedenen Unternehmen testen.
Nach Abschluss der Studie werden die Ergebnisse veröffentlicht, so haben Seenbetreiber als auch Verantwortliche in Behörden die Möglichkeit, bei ihrer Entscheidung für ein Maßnahmenpaket auf eine fundierte Auswahl von Sanierungsoptionen zurückzugreifen.
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Etwa 150 Phosphorbindemittel wurden bisher in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben, dennoch sind nur einige wenige kommerziell und im ausreichenden Maße verfügbar.
In diesem Projekt wird auf die verfügbare wissenschaftliche Literatur zurückgegriffen, um die Effizienz kommerziell verfügbarerer Phosphorbindemittel miteinander zu vergleichen und zu bewerten. Zusätzlich werden die verschiedenen Materialien auf Phosphorbindevermögen und -rücklösung unter wechselnden Bedingungen (z.B. Sauerstoffarmut, hoher pH, Salzgehalt) getestet.
Unabhängig von modifizierten Materialien, können verschiedene natürliche Böden und Tone auch Phosphor binden.
Die Adsorptionkapazität ist allerdings oft viel geringer als die von modifizierten Materialien, aber diese Materialien sind unter bestimmten Bedingungen eine potentielle und natürliche Alternative zu modifizierten Materialien.
Ziel des Projekts war es, die Phosphorbindungskapazität verschiedener natürlicher Materialien zu bestimmen.
An Materialien, die sich als vielversprechend erwiesen, wurden Tests in größerem Maßstab durchgeführt. Damit wurde sichergestellt, dass die Materialien unter erweiterten Bedingungen eingesetzt werden können.
Die beste Methode, den freisetzbaren Phosphor-Pools in Sedimenten/Böden zu bestimmen, ist die sequentielle Phosphorextraktion.
Wissenschaftler von LSI haben nach Möglichkeiten zur Vereinfachung und Verkürzung des bekannten Verfahrens gesucht.
Während dieser Untersuchung wurden verschiedene Verfahren genutzt, um Phosphor aus Proben zu extrahieren. Dabei wurde das bisherigen Extraktionsverfahren so verändert, bis das Ergebnis dem der Originalmethode entsprach.
Aus der wissenschaftlichen Literatur ist bekannt, dass nur ein Element (N oder P) entzogen werden muss, um die Eutrophierung der Gewässer zu verhindern.
Die Aufmerksamkeit war bisher auf Phosphor gerichtet, denn es ist einfacher und günstiger den Systemen zu entziehen. Gleichwohl ist die Verringerung von Stickstoff, insbesondere des Ammoniums unter bestimmten Bedingungen notwendig, um z.B. Fischsterben zu verhindern.
In diesem Projekt wurde die Ammoniumbindefähigkeit durch natürliches Zeolithgestein verschiedener Herkunft untersucht. Außerdem wurden Zeolithproben modifiziert und die vergrößerte Bindungskapazitäten des Materials geprüft.
Metallbasierende Flockungsmittel werden bisher in der Abwasser- und Gewässerbehandlung eingesetzt.
In jüngster Zeit haben organische Flockungsmittel Aufmerksamkeit als eine mögliche Alternative erlangt.
In diesem Projekt wurde die Koagulationsfähigkeit verschiedener Mittel getestet und den Effekt auf Cyanobakterienzellen gemessen.
Arsenatkontamination, insbesondere des Grundwassers, ist ein globales Problem.
In diesem Projekt wurde auf experimentellen Weg und durch Modellierung der chemischen Gleichgewichtsreaktion das Bindevermögen von Tonerden gegenüber Arseniten und Arsenat untersucht.
Darüber hinaus untersuchen wir auch Rücklöseprozesse nach der Bindung des Arsenats.
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